Die stabile Version 4.1.0 von Qubes kommt rund vier Jahre nach Version 4.0 des auf Sicherheit ausgelegten Systems. Nach dieser langen Entwicklungszeit seien eine Vielzahl neuer Funktionen, wichtige Verbesserungen und zahlreiche Fehlerbehebungen enthalten.
Basis von Qubes 4.1.0 ist in in dom0 Fedora 32. Der Kernel ist in Version 5.15 enthalten. Daneben seien Tenmplates für Fedora 34 und Debian 11 dabei. auch Whonix 16 Gateway- und Workstation-Templates sind in der Ankündigung genannt.
Noach als experimentell gekennzeichnet aber als großer Entwicklungsschritt zu betrachten ist, dass die GUI-Domäne jetzt eine von dom0 getrennte qube darstellt, die alle anzeigebezogenen Aufgaben und daneben auch einige Systemverwaltungsaufgaben übernehme, teilen die Entwickler mit Diese Trennung erlaube es, dom0 sicherer zu isolieren, dem Nutzer aber mehr Flexibilität in Bezug auf grafische Oberflächen zu gewähren. Da die GUI-Domain noch experimentell ist, stellt sie bislang nur eine Opt-In-Funktion in Qubes 4.1.0 dar, heißt es weiter.
Qubes 4.1 habe auch ein neues qrexec-Policy-Format im Gepäck, das erhebliche Leistungsverbesserungen, Unterstützung für Socket-Dienste und Policy-Benachrichtigungen verspreche. Es soll damit einfacher werden Probleme zu erkennen. Qrexec ist ein RPC-Mechanismus (Remote Procedure Call), der es einer qube erlaube, etwas innerhalb einer anderen qube zu tun. Das qrexec-Richtliniensystem lege fest, wer was und wo tun dürfe.


