Prometheus und Open Metrics steigen bei der Cloud Native Computing Foundation auf

Während der Promcon 2018, dem Treffen der Prometheus-Community Mitte August in München, hat die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) das Projekt des Open-Source-Monitoring-Tools auf die nächste Stufe gehoben. Mit dem Status “Graduation” attestiert die CNCF der Software einen hohen Reifegrad sowie eine stabile Entwicklergemeinde. Prometheus ist nach Kubernetes erst das zweite von der CNCF getragene Projekt, das diesen Titel erreicht.

Neben konventionellem maschinenzentrischen Monitoring überwacht Prometheus auch dynamische und serviceorientierten Architekturen. Zudem erhält es von den Anwendungen Metriken zum internen Gesundheitsstatus, die über “lebt”/”lebt nicht” hinausgehen.

Ebenfalls auf der Promcon erlangte das ergänzende Projekt Open Metrics den Status “Sandbox”. Open Metrics soll die Cloud entwickelte Prometheus Exposition Format auch für andere Bereiche der IT standardisieren. Ziel ist eine echte Interoperabilität über unterschiedliche Infrastruktur-Modelle hinweg. Die Entwickler von Prometheus, Google, Uber, Influx Data, Grafana und bekunden, Open Metrics integrieren zu wollen. Prometheus-Entwickler Richard Hartmann, der beim Münchner Internetprovider Spacenet angestellt ist, hatte Open Metrics Mitte 2017 ins Leben gerufen.

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