Mit dem Update auf Debian 10.9 bringt das Debian-Projekt sein Buster-Release auf den neuesten Stand. Laut der Mitteilung der Entwickler werden maßgeblich Fehler beseitigt und Sicherheitslücken geschlossen.
Das Update auf das Kernel-ABI 4.19.0-16 ist eine der Maßnahmen, die der Fehlerbeseitigung dienen, teilt Debian mit. 46 teils schwerwiegende Probleme sind in der neuen Release gefixt. Zudem sei der FWUPD-Daemon für diverse Architekturen nun um SBAT-Support (Secure Boot Advanced Targeting) erweitert worden. SBAT soll unsichere UEFI-Binaries blockieren helfen. Debian sieht SBAT noch nicht als komplett fertig entwickelt an und verspricht regelmäßige Updates. Debian Buster war die erste Debian-Version, die UEFI Secure Boot unterstützte. Updates gibt es auch für den Microcode von Intel für die Prozessorfamilien Intel i686 and Intel X86-64. Daneben sind in Debian 10.9 fast 60 Sicherheitslücken geschlossen.
Für die Point-Releases einer Debian-Version gilt, dass Installationsmedien der Vorversion ihre Gültigkeit behalten. Es sei immer möglich, das Update über die zahlreichen Mirror-Server von Debian vorzunehmen. Wer regelmäßig Updates einspiele, rauche für Debian 10.9 auch nur wenige Pakete erneuern, teilt das Projekt in Person der Entwicklerin Laura Arjona Reina mit. Neue Installationsmedien mit den Staus der Version 10.9 werde man demnächst bereitstellen, so Laura Arjona Reina. Das Changelog zählt alle geänderten Pakete auf.



