"Planet Open Stack" als Vision

Auf dem Berliner Open Stack Dach Day 2015 stellte Mark Collier, COO der Open Stack Foundation, in seiner Keynote die Vision des Cloud-Infrastruktur-Projekts vor. Die heißt “Planet Open Stack”.

Die Welt, darunter wollte Collier es in seiner Keynote auf dem Open Stack Dach Day 2015, nicht machen. Der findet in Berlin statt und Dach steht für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Folgt die Realität der Vision des COO, läuft Open Stack schon bald in zahlreichen Rechenzentren weltweit. Dank eines gemeinsamen API lassen sich die Dienste in den Rechenzentren verschiedener Firmen dann gemeinsam nutzen und zentral steuern.

Mark Collier, COO der Open Stack Foundation, hält seine Keynote auf dem Open Stack Dach Day 2015.

Mark Collier, COO der Open Stack Foundation, hält seine Keynote auf dem Open Stack Dach Day 2015.

Dabei hilft unter anderem das in Colliers Keynote erwähnte Federated Identity Management, das 2015 produktionsreif für Unternehmen werden soll und an verschiedene vorhandene Systeme wie Open ID, SAML oder Kerberos andockt. Dies ermögliche es weltweit arbeitenden Teams, die verschiedene Open-Stack-Clouds betreiben, reibungslos zusammenzuarbeiten. Collier nennt eine TV-Produktionsgesellschaft als Beispiel.

Natürlich weiß auch Collier, dass viele Admins Open Stack als die neueste Hype-Technologie betrachten. Seine Sicht: Während viele Open-Stack-Projekte (Glance, Keystone, Nova usw.) sich ja bereits produktiv einsetzen lassen, gebe es eben auch zahlreiche Unterprojekte, die womöglich erst in mehreren Jahren produktiv nutzbar sind, wenn sie sich durchsetzen. Open Stack biete Firmen aber dank seiner Offenheit die Möglichkeit, bereits heute an diesen Zukunftstechnologien mitzuarbeiten.

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