Anthropic ist der letzte US-KI-Konzern, der noch auf Nutzungsbeschränkungen seiner KI gegenüber der Regierung besteht. Wie mehrere US-Medien, darunter die New York Times, berichten, hat das Verteidigungsministerium Anthropic nun ein Ultimatum gestellt.
Sollte das Unternehmen bis Freitag um 17:01 Uhr keine Einigung erzielen, würde die Trump-Regierung laut Verteidigungsminister Pete Hegseth den Defense Production Act geltend machen, wodurch das Unternehmen als Risiko für die Lieferkette eingestuft würde. Dieser Schritt würde die Regierungsaufträge von Anthropic gefährden.
Zuvor hatte Hegseth den Antropic-CEO Dario Amodei zu einem Meeting geladen. Beteiligte sagen, der Ton sei freundlich gewesen, aber als Amodei nicht auf die Forderung des Militärs eingehen wollte, habe Hegseth gedroht. Anthropic hatte um angemessene Zusicherungen gebeten, dass sein Modell nicht zur Überwachung von US-Bürgern oder in autonomen Waffen, wie beispielsweise Drohnen, eingesetzt werde, die keiner menschlichen Aufsicht unterliegen.
Auf der anderen Seite erklärten Vertreter des Pentagon, dass die rechtmäßige Nutzung von Software und Waffen in ihrer Verantwortung liege, die sie sehr ernst nähmen. Die Vertreter sagen jedoch, dass sie nicht allen ihren Auftragnehmern gestatten könnten, festzulegen, wie die an das Pentagon verkauften Geräte verwendet werden dürfen.
Anthropic ist die letzte große KI-Firma, die sich wegen ethischer Bedenken einer unbeschränkten Zusammenarbeit mit der Regierung verweigert. Google-Mutter Alphabet, das von Elon Musk geführte Unternehmen xAI und der ChatGPT-Entwickler OpenAI haben bereits Abkommen mit der Regierung geschlossen.







Es zeigt sich, daß die Unternehmen bzw. ihre Führer keine Eier in der Hose haben und sich von der US Regierung willfährig erpressen lassen. D. h. im Umkehrschluß für mich, daß eine Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen nicht in Frage kommt.