Wer von Mac OS partout nicht lassen will, virtualisiert am besten sein Lieblings-Linux. Der Marktführer für diesen Anwendungsfall heißt seit Jahren Parallels Desktop, Ende der Woche legt der Hersteller eine funktional verbesserte Version nach.
Die Plesk-Macher und Virtualisierungsspezialisten von Parallels werden voraussichtlich an diesem Freitag eine neue Version ihres Mac-Produkts auf der IFA vorstellen. Parallels Desktop 9 erzeugt laut der Amerikaner eine verbesserte Ablaufgeschwindigkeit der virtuellen Maschinen und eine bis zu 40 Prozent bessere Diskperformance. Start und Herunterfahren der virtuellen Maschine gelänge bis zu 25 Prozent schneller, das Versetzen in den Ruhezustand brauche bis zu 20 Prozent weniger Zeit.
Neu für Linux-Gäste sind verschachtelter Virtualisierungssupport mit Xen oder KVM, Shared Applications, gemeinsame Profilordner, die auch Symlinks enthalten dürfen, und ein automatisches Update der Parallels Tools. Beim Hochfahren von Linux per CD oder DVD erkennt Parallels 9 den Betriebsystemtyp nun selbstständig, und es gibt einen Download-Wizard für neue Ubuntu-Versionen. Offiziell unterstützt die Virtualisierung Debian Linux 6.0 bis 7.1, Ubuntu 10.04 bis 13.10, Open Suse 12.2 und 12.3, SLES und SLED 11 (SP2, SP), Fedora 17 bis 19, REHL 5 bis 7 beziehungsweise Centos 5 und 6 sowie Mandriva 2011. Neuankömmlinge sind Linux Mint 14 und 15 sowie Mageia 2.
Bestandskunden können umgehend die neue Version für einen 50-Euro-Schein aktualisieren, Neukunden dürfen ab dem 5. September online oder beim Händler rund 80 Euro investieren, Studenten die Hälfte.




