Parallels 3.0 für Intel-Macs kann mehr

Vorerst ist es die US-Version der Virtualisierungslösung Parallels, die das gleichnamige Unternehmen als Desktop-Virtualisierung für Mac-Rechner auf Intel-Basis anbietet. Die deutsche Ausgabe folge Ende des Monats Juni, verspricht der Hersteller

Windows, Linux und andere Betriebssysteme lädt Paralells Desktop 3.0 als Gäste unter Mac OS X ein. Über 50 neue Features, Erweiterungen und Verbesserungen haben die Entwickler in Version 3 gezählt. Die Basis der Virtualisierung, Intels in Hardware gegossene Virtualization Technology (VT) ist allerdings gleich geblieben.

Neu ist die Smartselect-Funktion, die allerdings nur für Anwendungen unter Mac-OS X und Windows zur Verfügung steht. Dateien lassen sich damit einer passenden Anwendung zuordnen. Ist Word für Windows dem Typus “.doc” zugeordnet, öffnet sich das Dokument auch beim Doppelklick unter Mac OS in Microsoft Word auf Windows. Installationsdateien für den Mac, so die Standardeinstellung, werden in Mac OS X geöffnet, auch wenn sie in Windows mit dem Internet Explorer heruntergeladen wurden.

Ein Backup-Tool namens Snapshots zählt ebenfalls zu den Neuerungen. Es sichert die virtuelle Maschine im augenblicklichen Zustand und spielt diesen Schnappschuss auch wieder ein. Ein Snapshot-Manager hilft bei der Verwaltung mehrerer Snapshots;

Die US-Version von Desktop for Mac 3.0 kostet für Neukunden 80 Euro und für Bestandskunden 50 Euro. Kunden, die eine aktuelle US-Version nach dem 1. Mai 2007 erworben haben, erhalten ein kostenloses Upgrade, lässt Parallels wissen.

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