Owncloud gibt mobile Bibliotheken unter MIT-Lizenz frei

Seit heute stehen die mobilen Bibliotheken von Owncloud unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Das soll das Entwickeln von Apps vereinfachen, schreibt der Hersteller, der auf der Cebit seine neue Enterprise-Version vorstellen will.

Das Entwickeln und Testen von mobilen Apps für Owncloud soll schneller, einfacher und sicherer werden. Dafür hat die Firma hinter der Synchronisations- und Cloud-Software jetzt einen ganzen Satz an Softwarebibliotheken unter der MIT-Lizenz freigegeben. “Entwickler können sich so auf wichtige und schwierige Probleme konzentrieren, während die Datenverwaltungsfunktionen bei Owncloud verbleibt.” Authentifizierung, Up- und Download, Löschen, Umbenennen und Verschieben übernähmen die Owncloud-Bibliotheken, schreibt der Hersteller in seiner Pressemitteilung.

Mit MIT-Lizenz

“Dank der MIT-Lizenz können die Libraries einfach einem Projekt hinzufügt werden, so dass die Apps nahtlos mit Owncloud interagieren”, erklärt Owncloud, das auf der Cebot auch die neueste Enterprise-Version der jüngst erschienenen sechsten Ausgabe seiner Software präsentieren wird.  Die MIT-Lizenz erlaube dabei auch das Wiederverwenden im Verbund mit proprietärer Software. Die neuen Bibliotheken integrieren jetzt Funktionalität, die bisher in den mobilen Apps enthalten war, und vereinen diese in einer neuen Sharing API. “Wir hatten einige Anfragen von App Entwicklern, die Daten-Access-Funktionalitäten und den Zugriff auf Owncloud-Backends in Ihre App integrieren wollten.  Das ist jetzt einfach möglich.”

Die Bibliotheken stehen hier für I-OS zum Download, hier für Android. Dokumentation gibt es hier: I-OS beziehungsweise für Android.

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