OSSRA: Synopsys veröffentlicht Bericht zur Open-Source-Sicherheit

Der auf Lizenzverwaltung und Codeprüfung spezialisierte Anbieter Synopsis hat den Bericht zur Open Source Sicherheit und Risikoanalyse 2020 (OSSRA) vorgestellt.

Der auf Lizenzverwaltung und Codeprüfung spezialisierte Anbieter Synopsys hat den Bericht zur Open Source Sicherheit und Risikoanalyse 2020 (OSSRA) vorgestellt. Ein Ergebnis lautet, dass das Software-Ökosystem zunehmend auf Open-Source-Komponenten baut.

Untersucht wurden für den OSSRA 2020 rund 1250 kommerzielle Codebasen. Dabei habe sich gezeigt, dass alle (99 Prozent) der im Jahr 2019 geprüften Codebasen mindestens eine Open-Source-Komponente enthalten, teilt Synopsys mit. Der Anteil von Open Source am Code liege insgesamt bei 70 Prozent. Durchgeführt hat das zu Synopsys gehörende Black Duck Audit Services-Team.

Wie in den vergangenen Jahre legt der Bericht baer auch offen, dass die Verwendung veralteter oder ausgelaufener Open-Source-Komponenten ebenfalls zunimmt. Rund 91 der Codebasen enthalten Komponenten, die entweder bereits seit über vier Jahren veraltet sind oder die in den letzten zwei Jahren nicht mehr weiterentwickelt worden sind, teilt Synopsys mit. Damit einher gehe ein wachsendes Sicherheitsrisiko, das von nicht korrekt verwaltetem Open Source Code ausgehe: 75 Prozent der geprüften Codebasen enthalten Open-Source-Komponenten mit bekannten Sicherheitslücken, heißt es. Im OSSRA 2019 waren dies noch 60 Prozent. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Codebasen seien mit hochriskanten Schwachstellen behaftet. Auch dies laut Synopsys ein Anstieg von 40 Prozent im Bericht von 2019.

Der Bericht zur OSSRA 2020 ist zum Nachlesen veröffentlicht, der Anbieter verlangt für den Download aber eine Registrierung..

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