Opensuse-Projekt überdenkt Release-Zyklus

Opensuses Community-Manager Zonker ruft in seinem Blog zur offenen Diskussion auf: Verhandelt wird der zukünftige Release-Zyklus von Opensuse. Bereits Version 11.2 könnte später erscheinen als derzeit geplant.

Momentan erscheint die Distribution – wie Ubuntu – jedes halbe Jahr.Nun denkt Opensuses Produktmanager Michael Löffler in der Mailingliste laut darüber nach, neue Versionen nur noch alle 8 Monate zu veröffentlichen. Im Fall von Opensuse 11.2 könnten es sogar 9 Monate werden, die Version soll im September erscheinen.

Community-Manager Zonker hat die Diskussion in seinem Blog aufgegriffen, ein Ergebnis gibt es bis jetzt noch nicht. Grund für die geplante Verzögerung ist das Erscheinen von KDE 4.3 und Open Office Ende Juni. Da Opensuse vornehmlich auf KDE als Desktop setzt, wird nun vermutlich der ursprüngliche Erscheinungstermin verschoben. Ein Nachteil: Gnome 2.28 erscheint erst im September und wird wohl nicht Teil des Release.

Zusätzlich dürfte eine Überlegung sein, dass Ubuntu 9.10 im Oktober erscheint. Die konkurrierende Distribution hätte im Gegensatz zu Opensuse 11.2 KDE 4.3, Gnome 2.28 und Open Office 3.1.1 an Bord. Die meisten Kommentatoren stimmen bisher einer Verlängerung des Release-Zyklus zu. Ein Argument lautet: Kaum hat der User eine neue Version eingespielt und konfiguriert, steht schon wieder die nächste vor der Tür.

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