Rechtzeitig zum Launch von Opensuse 11.1 haben die Novell-Entwickler das neue Contrib-Repository fertiggestellt. Es soll ein Bindeglied zwischen Factory (von Novell offiziell unterstützte Pakete) und den Paketen von Drittanbietern bilden.
Stimmen nach einem Contrib-Repository, wie es für Debian und andere Distributionen existiert wurden auf der Opensuse-Mailingliste immer wieder mal laut. Im August haben sich dann einige entschlossene Community-Mitglieder zusammengetan und mit der konkreten Planung begonnen. Seit heute ist das neue Repository nun online.
Das neue Repository soll in erster Linie für Ordnung und Qualitätssicherung unter den Projekten im Opensuse-Build-Service sorgen. So soll ein Team von Community-Mitgliedern darüber entscheiden, welche Pakete in Contrib aufgenommen werden sollen und welche nicht. Mittelfristig sollen auch Pakete, die sich bislang im Factory-Repository befanden, in das Contrib-Repository verschoben werden, um den Paketstamm in Factory möglichst kompakt zu halten.
Pakete, welche in das Contrib-Repo aufgenommen werden möchten, müssen einen Maintainer haben, der sich um das eigentliche Paket und um die Sicherheits-Updates kümmert. Zudem muss der Maintainer dafür sorgen, dass das Paket stets mit dem Factory-Zwei synchron ist und es zu keinen Konflikten mit Factory-Paketen kommt. Detaillierte Informationen liefert die Projektseite im OpenSuse-Wiki.


