OpenStack Train ist verfügbar

Die OpenStack-Community hat mit Train die 20. Version der quelloffenen Cloud-Infrastruktursoftware veröffentlicht.

Die OpenStack-Community hat mit Train die 20. Version der quelloffenen Cloud-Infrastruktursoftware veröffentlicht. OpenStack Train steht ab sofort zum Download zur Verfügung.

Für die Train-Version haben 1125 Entwickler aus 150 verschiedenen Unternehmen rund 25.500 Code-Änderungen eingereicht, lässt die OpenStack Foundation wissen. Die maßgeblichen Verbesserungen seien in den Bereichen Sicherheit und Datenschutz, Künstliche Intelligenz, Machine Learning sowie bei der Ressourcenverwaltung erfolgt.

In Sachen Datenschutz füge etwa das Karbor-Franework nun Ereignisbenachrichtigungen für Vorgänge wie Planung, Prüfpunkte, Wiederherstellung sowie geplante und ausgelöste Ereignisse hinzu. Diese Funktion ermöglicht es Benutzern, Image-Boot-Server mit den neu hinzugefügten Daten zu sichern, die sich auf der Root-Platte befinden. Mehr Sicherheit bringt die neue Rahmenarchitektur von Nova mit, die nun hardwarebasierte Verschlüsselung des Gast-Speicherbereichs unterstützt. Benutzer seien so vor Angreifern geschützt, die bei Verwendung des Computertreibers libvirt die Arbeitslasten der Benutzer ausschnüffeln wollen. Diese Funktion sei nützlich für mehrfach-mandantenfähige Umgebungen und Umgebungen mit öffentlich zugänglicher Hardware.

Mark Collier, COO der OpenStack Foundation sieht eine positive Entwicklung des Marktes für OpenStack: “Mit Blick auf 2022 sehen Marktbeobachter wie 451 Research einen wachsenden Markt im Wert von 7,7 Milliarden Dollar für OpenStack-Produkte und ‑Dienstleistungen sowie 4,3 Milliarden Dollar für Anwendungscontainer. Wenn der gesamte Open-Source-Cloud-Markt seinen Marsch in Richtung achtstelliger Umsätze und darüber hinaus fortsetzt, ist klar, dass die Märkte für OpenStack und Application-Container parallel dazu wachsen werden.”

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