Den ersten Openstack Summit in Australien konnten Lauren Sell, Mark Collier und Jonathan Bryce von der Openstack Foundation im voll besetzten Saal des International Convention Center im Herzen von Sydney eröffnen.
Dass der um einen Tag verkürzte Summit erstmals in Down Under Station macht, kann als Zugeständnis an die wachsende Openstack-Community in Australien angesehen werden.
Jonathan Bryce erinnerte auch deshalb an die Anfänge von Openstack seit dem Start der Open-Source-Initiative im Jahr 2010, unter anderem durch Rackpsace. Damals sei völlig ungewiss gewesen, was aus dem Openstack-Projekt einmal werde. Inzwischen könne man auf eine breite Mitgliederbasis blicken, mit Communities in 187 Ländern und rund 20.000 Besuchern bei den verschiedenen Events unter der Federführung der Foundation.
Jonathan Bryce beschwor die „four Opens“, die die Foundation mit der Konzentration auf Open Source, Open Community, Open Design und Open Development verfolgt. Die Innovationskraft von Open Source, so Bryce, sei enorm. Allerdings sei s auch nötig, sich auf die Integration dieser Innovationen zu konzentrieren. Der Nutzer brauche keine Container sondern funktionierende Services. Bryce sagte, dass es bei Open Source an dieser Integration mangle. Die Foundation gab deshalb das Motto, „Fight for the Users“ aus und kündigte an, sich verstärkt um dies Integration der Cloud-Technologien zu kümmern, ohne dazu ins Detail zu gehen. Den ersten Auftritt in Australien nutzten Bryce und Board-Member Allison Randal auch dazu, die Struktur von Openstack vorzustellen.
Als Neuerung wurde die von Openstack intern entwickelte Software Zuul in Version 3 vorgestellt. Als Management-Tool für Continous Integration dient unter anderem Zuul als Brücke und Gatekeeper zwischen verschiedenen Deployment-Systemen. Zuul 3 sei für den Einsatz in einer breiteren Nutzerschicht weiter entwickelt worden. Neuerungen seien Multi-Node-Testing, die Integration von Ansible und Github-Support.







