Das Open-Source-Projekt Kata Containers hat beim Openstack Summit in Vancouver die Version 1.0 seiner Software veröffentlicht.
Kata Containers soll die Vorteile von Containern und virtuellen Maschinen kombinieren und Anwendungen plattformunabhängig mit mehr Sicherheit und ohne Performance-Einbußen einer reinen VM-Lösung isolieren können, hieß es beim Openstack Summit in Vancouver. Kata Containers ist eine leichtgewichtige virtuelle Maschine, die für jeden Container einen Micro-Kernel mitbringt. Die Sicherheitsbedenken eines gemeinsamen Kernels sollen damit ausgeräumt sein.

Funktionsweise von Kata Containers im Vergleich. Quelle: Linux-Magazin
Das Projekt kombiniert dazu die Intel-Technologie Clear Containers und die RunV-Technologie von Hyper.sh. Nach der initialen Veröffentlichung des Codes der beiden Komponenten haben Arm, Dell/EMC und Red Hat eine finanzielle Unterstützung für das Projekt angekündigt. Intel zählt ebenfalls weiter zu den Investoren und auch Mirantis, Google, Suse,CoreOS, NetApp und Huawei sind Unterstützer. Das Projekt startete Ende 2017 als erstes unabhängiges Projekt unter den Fittichen der Openstack-Foundation und gilt mit der Veröffentlichung der Version 1.0 als produktionsreif. Kata ist kompatibel mit der Spezifikation der Open Container Initiative und dem Container Runtime Interface für Kubernetes. Das Anwendungsspektrum reicht also von der öffentlichen oder privaten Cloud über Container-as-a-Service und Edge-Computing-Anwendungen. Eine Webseite des Kata-Container-Projekts erläutert Details. Das Projekt ist auf Github zu finden.






