
Gegenseitige Kommunikation: Lauren Sell und Thierry Carrez bei ihrer Präsentation beim Summit. Quelle: Linux-Magazin
Weniger Komplexität, mehr Kommunikation, mehr Konsistenz in der Entwicklung: Was bei der Keynote von Jonathan Bryce schon Thema war, hat die Openstack Foundation im Gespräch mit dem Linux-Magazin noch einmal vertieft.
Dass es rund um Openstack eine Vielzahl von Projekten und Apps gibt, ist für den COO der Openstack Foundation, Mark Collier, kein Indiz für Komplexität, die Zahl der Apps sei dafür nicht ausschlaggebend. Es gehe vielmehr um die Integration und die Entwicklungsrichtlinien. Anwendungen sollten einer konsistenten Linie folgen, kompatibel mit APIs sein, was inzwischen aber der Fall sei, und es brauche Disziplin bei der Entwicklung.
Jonathan Bryce stimmte dem zu und zog die Amazon Web Services als Vergleich heran. Bei den AWS gebe es auch immer mehr Apps und zwar aus dem Grund, weil es dafür eine Nachfrage und Anwendungsfälle gäbe, sagte Bryce. Allerdings liege bei Amazon der Fokus bei seinem Service weniger auf Innovation, die komme in der Regel von dritter Seite in Form von Apps, sondern vielmehr auf Integration. Das strikte Vorgehen bei der Integration sei auch eine Art Disziplin. Die Community müsse begreifen, wie wichtig das Zusammenspiel der Apps und Services sei. Bryce glaubt aber, dass man sich in dieser Richtung Hinsicht auf einem guten Weg befinde, man führe diese Art von Diskussion schon seit ungefähr zwei Jahren und es gäbe in den Communities immer mehr klare Strukturen, die diesem Ziel dienen und eine gegenseitige Kommunikationskultur entstehen ließen.
Die bei der Openstack Foundation neben dem Marketing auch für Community Services zuständige Lauren Sell hatte den Punkt der wechselseitigen Kommunikation bereits bei der Keynote zum Auftakt des Summit angesprochen.



