Bei der zweiten Keynote beim Openstack Summit in Barcelona beschwor Jonathan Bryce, Executive Director der Foundation, die existenzielle Notwendigkeit von Open Source, Collaboration und Interoperabilität für die Datenverarbeitung.
Der Direktor der Openstack Foundation sieht, wenn auch wenig überraschend, die Zukunft der IT in der Cloud. Und mehr als das, Multi-Cloud sei die kommende Herausforderung. In einer Live-Demonstration war der spontane Zusammenschluss mehrerer in Europa verteilter Openstack-Clouds zu sehen. Die Openstack-eigene CI-Infrastruktur, die sich über dievrse Public-Cloud-Anbieter erstreckt, musste dafür im Live-Betrieb herhalten. Das Openstack-Infrastruktur-Team ist damit selbst einer der größten Openstack-Anwender. Das Netz arbeitet zweitausend Jobs pro Stunde ab.
Die Zusammenarbeit von Konkurrenten und der Community an einer gemeinsamen Sache sei der Schlüssel zum Erfolg, so Bryce. Es gelte nun die eventuell noch vorhandene kulturellen Barrieren bei Firmen zu überwinden, um erfolgreiche angepasste Lösungen für andere Anwender verfügbar zu machen. Die Openstack Foundation gehe dabei mit dem Angebot an Referenz-Architekturen voran.
Die in der Industrie noch vorhandenen Zweifel an der Interoperabilität von Openstack auf verschiedenen Systemen und Architekturen sollte eine weitere Live-Demo zerstreuen. 16 Teilnehmer aus dem Mitglieder-Pool von Openstack traten mit ihren Lösungen an, um zu zeigen, dass die für die Challenge gestellte Herausforderung über die verschiedenen Systeme zu den gleichen Ergebnissen führt. Es galt ein gemeinsames Toolset, Docker Swarm und eine LAMP-Stack-App auf dem jeweiligen Service zu installieren Don Rippert von IBM hatte diese Challenge in die Wege geleitet, weil an ihn von Geschäftspartnern öfter Zweifel an der Interoperabilität von verschiedenen Openstack-Systemen herangetragen worden seien.






