Openstack Stein verbessert das Bare-Metal- und Netzwerkmanagement

Die neueste Release von Openstack mit dem Codenamen Stein markiert die bereits 19. Version der Cloud-Infrastruktursoftware.

Die neueste Release von Openstack mit dem Codenamen Stein markiert die bereits 19. Version der Cloud-Infrastruktursoftware.

Die hinter der Entwicklung stehende Openstack Foundation meldet für Openstack Stein Neuerungen in den Bereichen Netzwerktechnologie. Stein soll damit die Bereiche 5G, Edge-Computing und Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV) bedienen.

Mit dem für Kubernetes-Installationen zertifizierten Openstack Magnum soll sich zudem die Startzeit des Kubernetes-Clusters verkürzen, teilt der Anbieter mit: von rund 10 Minuten pro Knoten auf fünf Minuten. Diese Beschleunigung sei unabhängig von der Anzahl der Knoten, so die Foundation.

Weitere Neuerungen: Der Openstack-Identitätsdienst Keystone führte in der neuen Ausgabe Multi-Faktor-Authentifizierungsbelege ein. Kolla, als Dienst zur Bereitstellung produktionsreifer Container beherrscht nun vollständige und inkrementellen Backups der MariaDB-Datenbank.

Jonathan Bryce, Geschäfts­führer der OpenStack Foundation kommentierte: Mit Stein erhalten die Bediener neue Funktionen für die Verwaltung reiner Hardware-Systeme (Bare Metal) und für die Netzwerktechnologie. Hochleistungs-Arbeitslasten mit GPUs, NFV-Implementierungen und eine Vielzahl anderer Anwendungsfälle in Unternehmen laufen damit besser.

Die Openstack Foundation wird wie gewohnt bei er für Community, Partner und Mitglieder ausgerichteten Konferenz die neue Release zu einem der Themen machen. Erstmals firmiert die bislang als Openstack Summit bekannte Veranstaltung dann als Open Infrastructure Summit. Die Foundation würdigt damit das wachsende Ökosystem rund um Openstack.

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