Für die neue Version ihrer Projektmanagementsoftware haben sich die OpenProject-Entwickler das Register vorgeknöpft, das Auskunft über die einzelnen Aktivitäten in einem Arbeitspaket gibt. Obendrauf gibt es eine neue Standard-Rolle und weitere kleine Verbesserungen.
Betrachtet man in OpenProject 15 die Aktivitäten eines Arbeitspaketes, erscheinen diese in einer nicht nur optisch überarbeiteten Zeitleiste. Letztgenannte folgt den Design-Vorgaben des GitHub’s Primer Design-Systems. Die Aktivitäten lassen sich chronologisch auf- oder absteigend ordnen. Am unteren Rand wartet dauerhaft ein Eingabefeld für Kommentare. Mehr Überblick verschaffen Filter, die bei Bedarf nur die Änderungen oder ausschließlich die Kommentare einblenden. Letztgenannte lassen sich zudem mit Emojis garnieren.
In älteren Versionen der Projektverwaltung entschied jeder Nutzer für sich, ob er seine E-Mail-Adresse den anderen Kollegen preisgeben wollte. Mit OpenProject 15 bestimmt dies ausschließlich der Administrator. Möglich macht dies eine neue Standard-Rolle, die OpenProject automatisch jedem Nutzer zuweist. Sie kennt verschiedene Zugriffsrechte, über die sich auch die Sichtbarkeit von E-Mail-Adressen beeinflussen lässt.
Das Notification Center präsentiert eingehende Nachrichten umgehend und nicht mehr erst nach einer manuellen Aktualisierung. Ein Klick auf eine Tabellenspalte in der Projektliste öffnet ein neues Menü. Über dessen Menüpunkte kann man die Sortierung ändern, alle Inhalte nach verschiedenen Kriterien filtern sowie Spalten aus- und einblenden.
Für Anwender der kommerziellen Enterprise-Edition hält OpenProject 15 schließlich noch ein Add-on bereit, das die Konfiguration von SAML- und OpenID-Connect-Provider in der Benutzeroberfläche erlaubt.




