Openmediavault 5 basiert auf Debian 10

Mit der Distribution Openmediavault lässt sich schnell ein eigenes NAS aufbauen. Die neue Version 5 trägt den Codenamen Usul und bringt zahlreiche kleine Änderungen mit, bei denen Anwender umlernen müssen.

Das Kommandozeilenprogramm “omv-salt” ersetzt “omv-mkconf”. Insbesondere kann “omv-salt” nicht nur die Konfigurationsdateien erzeugen, sondern sich auch um den Start und das Stoppen von Diensten kümmern. Darüber hinaus gab es noch weitere Ersetzungen: Anstelle von ntpd kommt Chrony zum Einsatz, das Kommando “omv-confdbadm populate” ersetzt zudem “omv-initsystem”.

Systemd konfiguriert das Netzwerk und steuert das Neustarten und Runterfahren des Systems. Beim Drücken des Einschaltknopfes wird systemd-logind aktiv.

SMB/CIFS-Freigaben unterstützen ab sofort Time Machine-Backups. Neu ist auch das Backend für Areca RAID-Controller. Das System kommt mit Schriften zurecht, die von rechts nach links geschrieben werden. Bei Neuinstallationen schaltet Openmediavault 5 das “/sharedfolder/”-Feature ab. Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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