Die Distribution OpenMediaVault verwandelt Rechner in ein Network Attached Storage (NAS). Die jetzt offiziell freigegebene neue Major-Version 3 mit dem Codenamen „Erasmus“ basiert auf Debian 8 und bietet viele nützliche Änderungen.
Das zugrunde liegende Debian 8 (Jessie) nutzt das Backports-Repository und bietet somit einen aktuellen Kernel sowie zusätzliche Firmware. Darüber hinaus unterstützt die Distribution nur noch 64-Bit-Systeme.
OpenMediaVault 3 (kurz OMV3) unterstützt jetzt LVM-Snapshots und das Dateisystem exFAT. Dateisysteme erscheinen ab sofort FHS-konform im Verzeichnis „/srv“. SSH läuft zudem standardmäßig im Hintergrund. Statistiken und Diagramme können Farbenblinde besser erkennen. Ein täglich laufender Cron-Job verschickt eine E-Mail an den Administrator, wenn gesperrte oder verbannte Nutzer existieren. Das E-Mail-Benachrichtigungssystem haben die Entwickler zudem verbessert.
Das Backend von OpenMediaVault 3 haben die Entwickler einem Refactoring unterzogen und an Systemd angepasst. Die Web-Oberfläche von OpenMediaVault basiert zudem auf dem Framework ExtJS 6.2 und spricht mehr Sprachen. Die Datenbank lässt sich mit dem neuen Kommandozeilentool „omv-confdbadm“ verwalten. Des Weiteren haben die Entwickler einige Kommandzeilenwerkzeuge in Python neu implementiert. Alle weiteren Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf.





