Die gemeinnützige Organisation OpenInfra betreut Open-Source-Projekte wie OpenStack und Zuul. Jetzt schlägt das Führungsgremium einen Zusammenschluss mit der Linux Foundation vor und möchte das Vorhaben in zwei offenen Meetings mit der Community diskutieren.
Das kündigte Jonathan Bryce, Executive Director der Open Infrastructure Foundation auf der Mailingliste der Organisation an. Die Fusion mit der Linux Foundation sei „der beste Weg die finanzielle Stabilität zu sichern, die Zusammenarbeit über das Open-Source-Ökosystem zu stärken und die Community-Langzeitunterstützung zu erweitern“.
Den aktuellen Plänen zufolge soll die OpenInfra Foundation innerhalb der Linux Foundation bestehen bleiben. Die Verwaltung und Steuerungsstrukturen zentraler Projekte wie OpenStack bleiben dabei in ihrer aktuellen Form bestehen. Alle geplanten Änderungen dokumentiert eine eigene Seite im Wiki des OpenInfra Foundation Board of Directors.
Die Fusionsidee ist nicht neu und kam bereits erstmals 2010 auf den Tisch, als OpenStack in die freie Wildbahn entlassen wurde. Mittlerweile stehe die Open Source Community laut Jonathan Bryce immer größeren Herausforderungen gegenüber, wie etwa Lizenzstreitigkeiten und zunehmende Regularien. Er glaube daher, dass der Zusammenschluss mit der Linux Foundation ein effizienter Weg sein könnte, um die OpenInfra-Projekte zu schützen, ihre Community-Prinzipien aufrechtzuerhalten und die Auswirkungen zu verstärken.
Da es sich um eine sehr weitreichende Entscheidung handele, wolle man zuvor mit der Community ins Gespräch kommen. Dazu kann man Jonathan Bryce direkt eine E-Mail schreiben oder an einer von zwei öffentlichen Konferenzen teilnehmen. Letztgenannte finden am 11. und 13. Februar online via Zoom statt. Links zu den beiden Konferenzen finden sich in Jonathans Ankündigung. Des Weiteren hat die OpenInfra eine Seite mit häufig gestellten Fragen und Antworten eingerichtet.






