Das jüngst gegründete Open-ZFS-Projekt möchte die Entwickler von ZFS auf llumos, FreeBSD, Linux und OS X zusammenbringen und den wahren, freien Nachfolger von Suns zukunftsweisendem Filesystems liefern.
Qualität, Dokumentation, Aufmerksamkeit und Kommunikation: All das zu verbessern hat sich Open ZFS als Ziel gesetzt. Das Open-Source-Projekt will eine freie Implementierung des vielseitigen Dateisystems auf die Beine stellen und dafür mehr Bewusstsein und Einsteigerfreundlichkeit schaffen. Gleichzeitig wollen die Entwickler wie auch die zahlreichen unterstützenden Firmen die Zuverlässigeit, Funktionalität und Performance verbessern.
ZFS hat viele Fans, auch weil das Filesystem Funktionen vereint, die weit über normale Dateisysteme hinausgehen. Als transaktionales Filesystem beherrscht es Volume Management, Verschlüsselung, transparente Komprimierung und vieles mehr. Ursprünglich von Sun für Open Solaris entwickelt, hatte sich die Linux-Gemeinde schnell um eine funktionierende Linux-Implementierung von ZFS bemüht. Nachdem über Fuse (2006) eher beschauliche Ergebnisse mit dem in Open Solaris frei verfügbaren Code erreicht worden waren, portierte Apple ZFS 2007 nach Mac OS, Free BSD zog 2008 nach. Die Linux-Gemeinde begann 2008 einen nativen Port zu entwickeln, doch mit dem Ende von Open Solaris 2010 schien die Mühe vergebens. Erst mit dem Open-Solaris-Nachfolger Illumos gab es wieder Erfolge in der Weiterentwicklung, die 2013 auch in der ersten stabilen Version von ZFS on Linux mündeten.




