Open Source: OSBA erstellt Maßnahmen-Katalog für die Politik

Die Open Source Business Alliance (OSBA) schlägt ein Jahr vor der Bundestagswahl 38 konkrete politische Maßnahmen vor, mit denen eine Open-Source-getriebene Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung gelingen soll.

Es müssten jetzt die Weichen gestellt werden, um eine nachhaltige Digitalisierung in Deutschland zu ermöglichen, teilt die OSBA mit. Die Maßnahmen seien in fünf Kategorien unterteilt:

  1. Open Source Software als Standard in der Verwaltung
  2. Strategische Beschaffung für den Aufbau von leistungsfähigen und skalierbaren Open-Source-Lösungen
  3. Open-Source-Cloud-Lösungen für eine digital souveräne Verwaltung
  4. Das Zentrum für digitale Souveränität (ZenDiS) als Arbeitsmuskel der öffentlichen Verwaltung
  5. Evaluation und Metriken für eine erfolgreiche Steuerung der Open-Source-getriebenen Verwaltungsdigitalisierung

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen zählt die OSBA unter anderem die komplette Umstellung der öffentlichen Verwaltungs-IT auf Open Source Software bis zum Auslaufen der aktuellen Rahmenverträge mit großen proprietären Anbietern. Weiter sei die Entwicklung und Nutzung von offenen und transparenten Standards und Schnittstellen ebenso nötig wie die Umstellung bestehender Fachverfahren auf Open Source Software.

Es sollen auch mindestens 20 Prozent der Ausgaben des Bundes für Software und Cloud Services im Jahr 2025 für Software erfolgen, deren Quellcode frei einsehbar, anpassbar und erlaubnisfrei nachnutzbar ist, fordert die OSBA. Der vollständigen Maßnahmen-Katalog ist auf den Webseiten der OSBA einsehbar.

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1 Kommentar
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Linux Hase
1 Jahr her

Die Forderungen kann ich nach mittlerweile 17 Jahren der Nutzung von GNU/Linux-Systemen vollumfänglich unterstützen.
Allerding wissen wir alle, spätestens seit dem Limux-Projekt der Stadt München,das es Widerstand von Microsoft Befürwortern und Lobbyisten gibt.
Das größte Problem, so hat es damals auch Accenture in seinem Bericht festgestellt, ist die mangelnde Akzeptanz der Mitarbeiter in den öffentlichen Einrichtungen und sonstigen Amtsstuben.
“Ich komme damit nicht klar, bei XYZ weiß ich genau wo ich klicken muss”

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