Unternehmen weltweit haben im vergangenen Jahr den Einsatz von Open Source deutlich erhöht – das ist eines der Resultate der eben veröffentlichten Open Source 360-Grad-Studie 2017 des Center for Open Source Research and Innovation (COSRI) von Black Duck.
Beinahe 60 Prozent der Befragten gaben an, dass der Gebrauch von Open-Source-Code in ihrem Unternehmen im vergangenen Jahr gestiegen ist. Gründe dafür sind: Kostenersparnis, einfacher Zugang und kein Vendor-Lock-In (84 Prozent); die Möglichkeit zur Anpassung des Codes und direkten Fehlerbehebung (67 Prozent); bessere Funktionen und technische Fähigkeiten (55 Prozent) sowie das Tempo bei Open-Source-Evolution und Innovation (55 Prozent). Zudem führten die Befragten hinsichtlich der positiven Auswirkungen auf das Geschäft die beschleunigte Innovation (55 Prozent) und Qualitätsverbesserung (44 Prozent) an.
Trotzdem die Unternehmen Open Source zugunsten schneller Anwendungsentwicklung und erhöhter Entwicklungsagilität bereitwillig aufgreifen, brachten die Befragten diverse Bedenken zum Ausdruck: Darunter Lizenzierungsrisiken/den Verlust von geistigem Eigentum (66 Prozent), Gefährdung interner Anwendungen durch die Ausnutzung von Open-Source-Schwachstellen (64 Prozent) sowie die Ausnutzung von Open-Source-Schwachstellen in externen Anwendungen (71 Prozent); zudem in Bezug auf die unbekannte Qualität der Komponenten (74 Prozent) sowie in Bezug auf das Versagen der Entwicklungsteams bei der Einhaltung der internen Richtlinien (61 Prozent). Ungeachtet dieser Bedenken gab etwa die Hälfte der Befragten an, dass ihre Organisation keine formalen Richtlinien zDie Ergebnisse der Open Source 360°-Studie zeigen, dass das Tracken und Beheben von Open Source-Schwachstellen in erster Linie durch manuelle Prozesse geschieht, die von internen Ressourcen (53 Prozent) durchgeführt werden. Nur 27 Prozent der Befragten berichteten von automatisierter Identifikation und Beseitigung von bekannten Open-Source-Schwachstellen.ur Auswahl und Genehmigung von Open Source hat. Lediglich 15 Prozent haben automatisierte Prozesse etabliert, um den Open-Source-Gebrauch zu verwalten.




