Open Office: Sicherheitslücke im RTF-Parser

Eine Sicherheitslücke im RTF-Parser der freien Office-Suite Open Office ermöglicht Angreifern die Einschleusung und Ausführung von Schadcode. Betroffen sind plattformunabhängig alle Programm-Versionen vor der aktuellen Version 2.2.1.

Am Montag berichteten Debian-Entwickler von der Sicherheitslücke und stellten kurz darauf Updates bereit. Durch die als hochkritisch eingestufte Sicherheitslücke soll es Angreifern möglich sein, mit einem speziell präparierten RTF-Dokument einen Heap Overflow zu erzeugen, in dessen Folge eingeschleuster Schadcode ausgeführt werden könne. Der Fehler der Funktion “SwRTFParser::ReadPrtData()” sei in der Datei “filter/rtf/swparrtf.cxx” zu finden. Ein Angreifer muss zur Ausnutzung der Lücke einem Benutzer ein RTF-Dokument schicken, das der dann mit Open Office öffnet.

Das Debian-Team hat bereits entsprechende Sicherheits-Updates bereitgestellt. Nutzern anderer Systeme wird dringend empfohlen auf die aktuelle Version 2.2.1 zu aktualisieren. Bis dahin sollten RTF-Dateien aus nicht sicheren oder unbekannten Quellen nicht geöffnet werden.

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