Microsoft stellt sein Open XML SDK, das es erleichtern soll, Office-Open-XML-Dokumente zu bearbeiten, unter eine Open-Source-Lizenz.
Microsoft hat das SDK laut Ankündigung unter die Apache-2-Lizenz gestellt und es zugleich unter die Fittiche der .Net-Foundation geschoben. Das SDK soll Windows-Anwender in die Lage versetzen, Formate wie DOCX, XLSX und PPTX zu lesen, zu schreiben und zu verändern.
Wie offen Microsofts Office Open XML aber tatsächlich ist, ist höchst umstritten. Teile, wie die Formeldarstellung und die Vektorgrafiken, speichert die Spezifikation in Microsofts hauseigenen Formaten, sie lassen sich also nur mit proprietärer Software korrekt darstellen. Zudem umfasst die Spezifikation 6000 Seiten, was das Implementieren zu einer Herkulesaufgabe macht.
Das SDK steht auf Github zum Download bereit, zum Bauen braucht der Microsoft-User allerdings zurzeit noch die Visual Studio 2012 Express Edition.



