Der Entwickler Lars Wirzenius hat seine Backup-Software Obnam auf Version 1.8 aktualisiert, die vor allem ein Sicherheitsproblem behebt.
Sein Mit-Debianer Joey Hess hatte den finnischen Programmierer darauf hingewiesen, dass “obnam restore” Dateien vorübergehend mit recht freigiebigen Berechtigungen wiederherstellt bevor das Programm sie wie im Original setzt. Somit könnte ein Schnüffler seine Nase in kurzfristig lesbare Dateien stecken, die er eigentlich nicht lesen darf. Restriktivere Standardeinstellungen sorgen nun dafür, dass das nicht möglich ist. Abhilfe bei älteren Versionen schafft man, indem man ein Verzeichnis mit den Permissions “0700” versieht und die Dateien ein Unterverzeichnis ausgibt.
Daneben bringt die neue Release eine verbesserte Fehlermeldung bei Setzen von Metadaten. Das Kommando “obnam force-lock” funktioniert nun selbst, wenn der laufende Client nicht in der Client-Liste steht. Daneben gab es einige Bugfixes.
Weitere Informationen zu Obnam sowie den GPL-lizenzierten Quelltext und Debian-Pakete gibt es unter http://obnam.org




