Der Verlag und Konferenzveranstalter O’Reilly hat auf der OSCON 2013 seine Open Source Awards vergeben, unter anderem an den ehemaligen Debian-Chef Martin Michlmayr.
Ihn ehrte die Jury als einen der “unbekannten Helden” der freien Software. Der gebürtige Tiroler fungierte 2003 bis 2005 für zwei Amtszeiten als Debian Projekt Leader. Er hat an der Universität Cambridge studiert und dort über Release Management in Softwareprojekten promoviert (das Linux-Magazin berichtete).
Eine weitere Auszeichnung ging an den Google-Entwickler Behdad Esfahbod. Der aus dem Iran stammende Open-Source-Mann engagiert sich für die Text-Shaping-Engine Harfbuzz, die die Unterstützung für zahlreiche Sprachen in Software verbessert. Die Entwicklerin und Unternehmerin Jessica McKellar erhielt einen Award für ihre Arbeit in der Python Software Foundation und deren Outreach and Education Committee. Der Perl-Mann Paul Fenwick wurde für seine Aufgeschlossenheit gegenüber Neulingen, sein OSCON-Engagement sowie viele interessante Vorträge geehrt.
Die Kernelentwicklerin Valerie Aurora ist die Gründerin der Ada Initiative. Die nach der als erste Informatikerin geltenden Britin Ada Lovelace benannte Organisation macht sich für die Präsenz von Frauen in der Technologiebranche stark. Auch ihre Arbeit war der Jury einen Award wert. Ebenfalls Ada im Namen trägt das Unternehmen Adafruit Industries. Es vertreibt Elektronikbedarf für Hardware-Hacker und wurde von der sechsten Preisträgerin, Limor Fried, gegründet.



