Der Festplattenspezialist Seagate hat eine mit 7200-U/min arbeitende 2,5-Zoll-Notebook-Festplatte mit 160 GByte-Kapazität vorgestellt, die im Notfall über einen Freifallsensor die Schreib-/ Leseköpfe zurückfährt.
Die SATA-Platte aus der Momentus-Reihe ist mit Perpendicular-Recording-Technologie ausgestattet, was die für das 2,5-Zoll-Format hohe Kapazität erklärt. Ein SATA-Interface mit 3Gbit/s und Native Command Queuing (NCQ) macht die Platte nach Herstellerangaben zu der bislang leistungsfähigsten im Notebook-Sektor. Der optional erhältliche Freifall-Sensor misst die Beschleunigung. Entspricht sie der Erdanziehungskraft fahren die Leseköpfe in Parkstellung zurück. Das System schafft das in Zehntelsekunden – schon bei einem Sturz aus 20 Zentimetern Höhe soll die G-Force getaufte Technologie funktionieren. Die Festplatte wird in Kapazitäten von 80, 100, 120 und 160 GByte angeboten.
Was Seagate als G-Force-Schutzmechanismus in seine Festplatten baut, hat IBM (jetzt Lenovo) in ähnlicher Form – über einen Sensor – in seinen Thinkpad-Serie integriert. Die als Active Protection System (APS) bekannte Technologie in den Notebooks lässt sich bei den Thinkpads auch unter Linux nutzen. Einige der nötigen Voraussetzungen sind in aktuellen Linux-Kerneln integriert, Für die Aktivierung bedarf es noch einiger zusätzlicher Schritte. Ein Wiki der Thinkpad-Gemeinde erläutert sie.



