P5-Server von IBM gibt es künftig optional mit integriertem Stack für Suse Linux Enterprise (ISSLE) zu kaufen.
Die neue Produktfamilie zielt auf die Konsolidierung von Servern in heterogenen und reinen Open-Source-Umgebungen. Die Server sind für kleine und mittlere Unternehmen aber auch für den Großeinsatz konzipiert. Das High-End-Modell, der IBM p5 560Q bringt IBMs Advanced Power Virtualization (APV) mit. Die APV-Technologie beherrscht den Betrieb von mehreren Partitionen pro Prozessor und kann bis zu 320 Linux-Webserver auf einem voll bestückten Rack (fünf p5 560Q) des neuen Servers betreiben. IBM hat APV auch auf den kleineren Modellen integriert.
Für das mittlere Segment hat IBM das BladeCenter JS21 mit bis zu vierzehn Blades für die Web-Server-Konsolidierung gedacht. Bis zu 168 Linux-x86-Server sind mit dem System konsolidierbar. Als kleinste Lösung dient ein PowerPC-basiertes Blade. Alle Systeme sind optional mit Novells neuem ISSLE für das P-System zu haben.
ISSLE beinhaltet eine Mischung aus freier und proprietärer Software. Neben dem Suse Linux Enterprise Server 10 ist der IBM WebSphere Application Server in der Community Edition enthalten. Außerdem ist die gebührenfreie Ausgabe der IBM Datenbank DB2 Express-C an Bord sowie die proprietäre Management-Software Centeris Likewise. Letztere dient dem Management von Linux-Servern in Windows-Umgebungen. Die im Stack enthaltene Lizenz gilt für ein Jahr. Die Software wird mit einer Installationsroutine auf DVD ausgeliefert, ist als OEM-Version bei Novell-Partnern erhältlich und kostet rund 350 US-Dollar.
Der neue IBM-Server p5 560Q soll Ende Februar lieferbar sein, die Preise beginnen bei rund 43 800 US-Dollar. Das Blade Center JS21 kommt ab März in den Handel und kostet mit 14 Blades ab 38 835 US-Dollar. Die einfachen Systeme der Reihe p5 505 Express starten bei Preisen ab 3717 US-Dollar. (Diese Angaben stammen von der US-Preisliste).





