Die neue Linux-Distribution Protech, die zahlreiche Security-Tools enthält, ist heute in ihrer ersten stabilen Version freigegeben worden.
Im Februar hatten die Entwickler die Betaversion veröffentlicht, heute haben sie die völlig überarbeitete stabile Version mit neuer Optik zum Download freigegeben. Protech basiert auf der Linux-Variante Ubuntu und ist laut seinen zwei Erfindern vor allem für Sicherheitsspezialisten und Programmierer gedacht. Auf ihrer Webseite preisen sie das Betriebssystem als besonders anwenderfreundlich und stabil.
Protech kann sowohl als Live-Distribution direkt von einem Speichermedium aus gestartet, als auch installiert werden, und das nach Angaben der Macher in “wenigen Minuten”. Der integrierte Paket-Manager sollen es dem Anwender ermöglichen, zusätzliche Software-Pakete mit zwei Mausklicks zu installieren. Die Programmierer haben sich für Ubuntu entschieden, weil das System damit eine breite Hardware-Unterstützung bieten soll.
Als Besonderheit ihrer Linux-Distribution nennen die Entwickler den integrierten Web-Browser Opera, der in Protech mit der Netzwerk-Software Tor und dem Web-Proxy Privoxy vorkonfiguriert ist. Mittels Tor werden TCP-Verbindungen anonymisiert, und Privoxy liefert Filtermöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre des Anwenders sowie Funktionalitäten zur Zugriffskontrolle.
Neu hinzugekommen ist der Synaptic Paket-Manager. Als weitere Neuheiten im Vergleich zur Beta-Version nennen die Entwickler zusätzliche Multimedia-Funktionalitäten, verbesserte Unterstützung von Wireless-Karten sowie erweiterten Drucker- und Scanner-Support. Neben einigen Fehlerkorrekturen haben die Entwickler auch einige Softwarepakete aktualisiert, darunter auch den Kernel.
Links zum Download der ersten stabilen Version von Protech finen sich auf der Webseite Techm4sters. Eine Liste der mitgelieferten Softwarepakete ist dort ebenfalls veröffentlicht.


