Thinclient-Spezialist Neoware zeigt bei der CeBIT den für Ende März angekündigten Device Manager für die Administration von Thinclients. Das überarbeitete Open-Source-Betriebssystem Neolinux 4.0 ist ebenfalls dabei.
Der neue Device-Manager ist am Neoware-Stand in Halle 4 als Demonstration zu sehen und fällt dort durch seine an Windows-Oberflächen angelehnte Gestaltung auf. Das Design im Stil des Explorers soll Administratoren und Benutzer, die an Microsofts Gestaltungsdetails gewöhnt sind, den Einstieg erleichtern, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Die Management-Software bringt einen neuen Installationsassistenten mit. Die Bedienung der grafischen Oberfläche erlaubt Drag-and-Drop-Operationen, etwa um mit der Maus vorgefertigte Konfigurationseinstellungen auf einzelne Clients zu ziehen. Der Device-Manager setzt bei der sicheren Übertragung auf SSL- und TLS-Standards. Der Nachfolger des Ez-Remote-Managers erscheint Ende des ersten Quartals.
Eine weitere Neuerung ist Neolinux 4.0, das mit einem aktuellen 2.6er-Kernel hauptsächlich verbesserte USB-Unterstützung bietet. Für Thinclients ist der USB-Anschluss zur Aufnahme von Peripheriegeräten eine wichtige Schnittstelle. Das Open-Source-System Neolinux 4.0 hat den Citrix-ICA-Client 9 vorinstalliert. Eine neue Systembibliothek soll das Zusammenspiel mit gängigen Linux-Distributionen wie Red Hat, Suse, Fedora und Debian gewährleisten. Zu den Bordmitteln zählen Firefox, Flash-Player, Acrobat Reader, Java 2 und der NX-Client von Nomachine. Bis die Version 4.0 finalen Zustand erreicht hat, vergehen nach Angaben des Herstellers noch einige Wochen.





