
Der HPC 144rc1 besteht aus zwei Boards mit je zwei Quadcore-Xeons und Platz für je acht DDR2-DIMM-Riegel zu vier GByte.
Die NEC Deutschland GmbH erweitert ihre Clusterserie LX um einen Xeon-Server mit vier 45-nm-Vierkernprozessoren von Intel und einen fehlertoleranten Hochleistungsserver als Masterknoten.
Der neu von NEC vorgestellte HPC-Server bringt zwei Boards in einem 1U-Rack unter. Darin arbeitet ein High-Peformance-Paket von Intel: Auf jedem Board sitzen zwei Quadcore-Xeons aus der 45-Nanometer-Fertigung. Sie laufen mit maximal 3,2 GHz und verfügen über 12 MByte L2-Cache pro Xeon. Der 5400er Chipsatz ermöglicht einen 1600 MHz schnellen Frontsidebus (FSB). An ein Rack lassen sich zwei SATA-Platten anschließen, die im laufenden Betrieb austauschbar sind. Weitere Anschlüsse sind zwei Mal USB und je ein Mal PCIe, VGA und COM. Den LAN-Anschluss verwaltet ein Gigabit-Ethernetcontroller mit zwei Eingängen.

Der HPC 144rc1 besteht aus zwei Boards mit je zwei Quadcore-Xeons und Platz für je acht DDR2-DIMM-Riegel zu vier GByte.
Weiterhin meldet NEC, das neue fehlertolerante Servermodell Express 5800 FT sei optional als Masterknoten in Cluster einzusetzen. Das vier Units hohe Rack ist beispielsweise mit ein oder zwei der kleinen Quadcore-Xeons erhältlich und arbeitet mit dem 5000er Chipsatz von Intel, der einen FSB von 1333 MHz unterstützt. Sechs DIMM-Steckplätze nehmen je vier GByte Arbeitsspeicher auf. Drei mal 300 GByte Plattenspeicher (Serial Attached SCSI) sind verbaut, drei weitere 3,5-Zoll-Platten haben Platz. Hot-Swap ist unterstützt. Weitere Anschlüsse sind Gigabit-Ethernet, USB und PCIe vorhanden. Durch Redundanz, Rapid Disk Resysnc und Austauschbarkeit im laufenden Betrieb behauptet NEC, das “Prinzip der Hochverfügbarkeit” hinter sich zu lassen und “kontinuierliche Verfügbarkeit” zu erreichen: Die NEC-Tochter in Düsseldorf verspricht weniger als fünf Minuten ungeplanten Ausfall pro Jahr, einschließlich Reparatur, Aufrüstung und Wartung.
An Betriebssystemen besteht für x86-Systeme jeweils zu 32-Bit und 64-Bit die Wahl zwischen Scientific Linux 5, RHEL 5 und Centos 5. Das Suse Enterprise Linux von Novell gibt es nur für 64-Bit. Die deutsche NEC-Tochter arbeitet außerdem seit 2005 bei der quelloffenen Cluster-Middleware OSCAR (Open Source Cluster Application Resources) mit, die sie seit 2003 einsetzt. Darauf aufbauend bietet NEC die Management-Software OSCARPro an.
Cluster aus Bauteilen der LX-Serie baut NEC nach individueller Kundenanforderung zusammen, womit auch die Preise unterschiedlich ausfallen.


