Nach Skandal: Mozillas Brendan Eich tritt zurück

Mozillas frisch gekürter CEO Brendan Eich ist nach einem Konflikt mit Teilen der Community von seinem Amt zurückgetreten. Er hatte sich 2008 gegen die gleichgeschlechtliche Ehe engagiert.

In Mozillas Blog informierte Mitchell Baker, die Vorsitzende der Mozilla-Foundation, über Eichs Rücktritt und übte zugleich Kritik am eigenen Umgang mit dem Vorfall. Man habe in der Sache nicht sofort Konsequenzen gezogen und deshalb nicht nach den eigenen Standards gehandelt. Bei Mozilla glaube man an Gleichheit und Meinungsfreiheit, wobei sich beides gegenseitig bedinge.

Mozilla stehe für eine Kultur der Diversität und Inklusion, man schätze Beiträge von allen Menschen, egal welchen Alters, Kultur, Ethnie, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder religiöse Weltsicht. Man pflege eine Kultur der Offenheit und ermuntere die Mitarbeiter, ihre Meinungen und ihren Glauben öffentlich zu äußern. Dieses Mal habe man aber nicht zugehört und sich zu wenig auf die Reaktion der Community verlassen, so Baker.

Eich hatte 2008 1000 US-Dollar zur Unterstützung der California Proposition 8 gespendet, die sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen wandte und später vom Obersten Gerichtshof für verfassungswidrig erklärt wurde. Die Dating-Webseite OK-Cupid riet nach Eichs Ernennung zum CEO ihren Nutzern vom Einsatz des Firefox-Browsers ab, einzelne Firefox-Entwickler hatten das Projekt verlassen. Eich selbst hatte sich zwar zuvor in einem Blogeintrag zur Diversität bekannt, am Ende aber aufgrund des Drucks seinen Posten niedergelegt.

Mozilla berate nun, wie man mit der CEO-Stelle umgehen möchte, nächste Woche soll es weitere Informationen zum Thema geben.

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Rothbard
8 Jahre her

Aberwitziger Gesinnungsterror.

TheFred
8 Jahre her

Was? Zurücktreten wegen er gegen homo-ehe ist. Ich bin auch dagegen aber zurücktreten werde ich nie. Haben die Schwule so viel macht?

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