Mozilla verändert Add-on-Entwicklung für Firefox

Mozilla will die Entwicklung von Add-ons für den Firefox Browser grundlegend überarbeiten. Ein neues API ist eine der Änderungen.

Die neue Extensions-API namens WebExtensions verspricht weitgehende Kompatibilität zu Chrome und Opera, heißt es im Blogbeitrag von Mozilla-Entwickler Kev Needham. Entwickler sollen so ihre Erweiterungen nicht nur für Firefox anbieten können, sondern, mit wenig Aufwand, über die drei Plattformen hinweg.

Zudem will man neuen Technologien Rechnung tragen, es werde deshalb demnächst einen sichereren, schnelleren und für den Mehrprozess-Betrieb vorbereiteten Firefox geben, der auf Electrolysis setzt. Elecrolysis verspricht eine Art Sandbox für Extensions, was zur Sicherheit beitragen soll.

Außerdem sollen alle Extensions von Mozilla validiert und signiert werden. Firefox 41 soll diese Validierungsschritte bereits beinhalten. Die Browserversion ist für Ende September geplant. Als eine weitere Änderung lässt Mozilla den Support für XPCOM- und XUL-basierte Add-ons auslaufen. 

Laut Needham bringen die Änderungen für Entwickler neben den Vorteilen der Crossplattform-Entwicklung auch Arbeit mit, weil einige existierende Add-ons angepasst werden müssen, um den Neuerungen gerecht zu werden. Die neue API WebExtensions ist als Preview bereits in der Developer-Edition enthalten, die später als Firefox 42 erscheinen wird. Im Mozilla-Wiki gibt es weitere Erläuterungen zum API.

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Thomas
8 Jahre her

Irgendwie hat Mozilla nicht immer ein glückliches Händchen bei der Zukunftsstrategie: Statt sich über die vielen Erweiterungen zu freuen wird das ganze System umgekrempelt mit dem Risiko, dass einige Erweiterungen den Umstieg nicht mitmachen. Selbst wenn die neue Schnittstelle gut, kompatibel und notwendig ist, so doch der Weg dorthin falsch. Man könnte beide Systeme bedienen, die alte nicht mehr erweitern und den Entwicklern die neue empfehlen und nahe legen.

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