Mozilla stellt Firefox Send und Notes ein

Nach der umfangreichen Entlassungswelle hat Mozilla nun beschlossen, auch die Synchronisierungsdienste Firefox Send und Firefox Notes einzustellen.

Das Ende von Firefox Send und Notes kündigte das Unternehmen bereits letzte Woche in einem Blogpost an. Nutzern von Firefox Send, mit dem sich verschlüsselt Dateien zwischen Firefox-Anwendern austauschen ließen, dürfte die Veränderung kaum auffallen, denn der Dienst ist ohnehin seit Monaten offline. Den Grund dafür wiederholt Mozilla auch nochmal in der Ankündigung: Firefox Send wurde zuletzt zum Versenden von Malware und zum Phishing missbraucht und sollte daher überarbeitet werden.

Firefox Notes hat es seinen Anwendern erlaubt, verschlüsselt Notizen zwischen dem Firefox-Browser auf dem Desktop und auf dem Android-Gerät zu synchronisieren. Voraussetzung war, dass sich die Nutzer auf beiden Geräten mit einem Profil anmelden. Die Desktop-Variante der Software soll zukünftig erhalten bleiben. Die Anwender bekommen zudem eine Möglichkeit, ihre Notizen zu exportieren. Neu herunterladen dürfen sie die Erweiterung allerdings nicht mehr. Auch wird Mozilla keinen Support mehr für Firefox Notes leisten.

Andere Dienste

Mit der Trennung von Send und Notes setzt Mozilla seinen Weg zur innerbetrieblichen Verschlankung fort. Künftig will sich die Organisation auf andere Dienste konzentrieren, die sich womöglich einfacher kommerziell vermarkten lassen. Konkret erwähnt der Blogpost Mozilla VPN, Firefox Monitor und Firefox Private Network.

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