Im kommenden Jahr steht die 100. Version des Firefox-Browsers von Mozilla an. Die Entwickler prüfen bereits jetzt, ob die dreistellige Versionsnummer Webseiten kaputt machen kann.
Wir möchten ein Experiment durchführen, um zu testen, ob ein UA-String mit einer dreistelligen Firefox-Versionsnummer viele Websites kaputt macht, schreibt Firefox-Entwickler Chris Peterson in die Bugzilla-Liste. Der Browser sendet den User Agent bei einer Anfrage an einen Webserver mit. Über den UA werden Informationen zum eingesetzten System ausgetauscht.
Geplant ist, dass mit den Nighty-Builds von Firefox 92 eine neue temporäre Oreferenz eingeführt wird, die general.useragent.experiment.firefoxVersion, mit der sich die Firefox-Version des UA-Strings außer Kraft setzen lässt, schreibt Peterson. Alternativ lässt sich in der Einstellungsdatei about:config der String von general.useragent.override mit dem Eintrag Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; rv:100.0) Gecko/20100101 Firefox/100.0 gespeichert werden muss.
Peterson selbst surft seit etwa vier Monaten mit einem “Firefox/100.0”-UA-String im Web und hat in der Zeit nur einen Fehler gefunden: Die Menüschaltflächen von Slack funktionieren nicht in Firefox Version 100.




