Modul Pam_mapi verbindet Zarafa und SMTP-Server

Der Entwickler Robert Scheck hat ein freies PAM-Modul vorgestellt, das Linux-Anwender gegen Zarafa authentifizieren kann.

Das Pluggable Authentication Module (PAM) dient als Bindeglied für Szenarien, in denen neben der Groupware Zarafa ein Linux-SMTP-Server für ausgehende Mails im Spiel ist. Um ein offenes Relay zu vermeiden, verlangen diese SMTP-Server, dass sich die Versender authentifizieren. Das geschieht häufig über das Simple Authentication and Security Layer (SASL), das aber Zarafas Benutzerdatenbank nicht verwenden kann. Dieses Lücke möchte Scheck mit seinem Modul füllen: Pam_mapi authentifiziert die Anwender über Zarafas MAPI-Schnittstelle. Da es sich um ein generisches PAM-Modul handelt, lässt es sich neben SMTP auch für die Anmeldung bei anderen Diensten einsetzen, beispielsweise für Samba oder den Webserver Apache.

Der Autor hat seine Software nun erstmals veröffentlicht und bietet sie dual unter GPL und BSD-Lizenz an. Weitere Informationen gibt Robert Scheck auf seiner Seite zum Modul, wo es auch als Quelltext-Tarball zum Download bereitsteht.

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