Mageia 7 unterstützt ARMv7-Systeme

Mit der Veröffentlichung von Mageia 7 hat die dafür verantwortliche Entwicklergemeinschaft unter der Obhut der Non-Profit-Organisation Mageia.Org die Unterstützung für ARM-Systeme in Form von ARMv7 und aarch64 umgesetzt. Die Entwicklung für ARMv5 wurde eingestellt.

Mageia ist der Nachfolger der einstigen Mandriva-Distribution und liefert sein Linux mit 64-Bit Plasma, Gnome, KDE und Xfce (auch 32-Bit) aus. Dazu gibt es auch jeweils ISO-Images und Live-DVDs auf den Downloadseiten.

Für die Installation unter ARM gäbe es derzeit noch keinen traditionellen Installer, teilt das Projekt mit, und der ARM-Suppport werde als experimentell betrachtet. Es sei aber geplant Installationsabbilder für populäre ARM-Geräte in den kommenden Monaten bereitzustellen.

Änderungen gab es auch in der NFS-Unterstützung, die nun über die System-Tools erfolgt und nicht mehr über den veralteten geforkten NFS-Code, heißt es in den Release Notes. Dadurch werde nun auch NFSv4 unterstützt.

Zu den erneuerten Komponenten und Anwendungen zählen die Entwickler Kernel 5.1.14, RPM 4.14.2, DNF 4.2.6, Mesa 19.1, Plasma 5.15.4, Gnome 3.32, Xfce 4.14pre, Firefox 67, Chromium 73 und LibreOffice 6.2.3. Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerkorrekturen gibt es für Mageia 7 in den nächsten 18 Monate bis zum 30. Dezember 2020.

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