macOS unterstützt Linux-Container mit neuem Framework

Apple hat auf seiner Website das Containerization Framework angekündigt.

Apple hat auf seiner Website das Containerization Framework angekündigt.

Apple hat einige Neuerungen für Entwickler angekündigt, die unter macOS arbeiten. Darunter ist auch ein neues quelloffenes Containerization Framework, das Linux-Container besonders effizient auf Systemen mit Apple Silicon-Prozessor ausführen soll.

Die Linux-Container zündet und verwaltet dabei das zentrale Werkzeug „container“. Die Bedienung erinnert dabei stark an Docker. „container“ verdaut netterweise OCI-kompatible Container, womit macOS-Nutzern unter anderem das riesige Angebot des Docker Hub offen steht. Ein Stolperstein sollte hier im Wesentlichen nur die Prozessorarchitektur darstellen.

Unter der Haube greift „container“ auf verschiedene Funktionen des kommenden macOS 26 zurück. Zwar läuft das Tool prinzipiell auch unter dem aktuellen macOS 15, Anwender müssen dort jedoch mit einigen Einschränkungen rechnen. Unter anderem ist keine Netzwerkkommunikation zwischen den Containern möglich. Des Weiteren unterstützen die Entwickler den Betrieb unter macOS 15 nicht und werden auch explizit keine darunter auftauchenden Probleme beheben.

Das in der Programmiersprache Swift geschriebene „container“ steht unter der Apache License 2.0, der Quellcode liegt offen auf GitHub. Dort lassen sich auch fertige Installationspakete herunterladen. Das Tool liegt allerdings erst in der Version 0.1.0 vor, Anwender sollten daher noch Vorsicht walten lassen.

„container“ selbst baut übrigens auf dem Containerization Package für Swift auf, das die eigentliche Arbeit übernimmt. Bei der Verwaltung der virtuellen Linux-Maschinen greift das Gespann auf das in macOS enthaltene Virtualization Framework zurück, während sich das Vmnet Framework um das virtuelle Netzwerk kümmert.

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