Das Zweier-Zertifikat des Linux Professional Institute (LPI) ist von Hewlett-Packard als Voraussetzung für die Fortbildung zum akkreditierten HP-Techniker anerkannt worden.
Das Linux Professional Institute hat bekannt gegeben, dass Hewlett-Packard ab sofort für die Akkreditierung als Systemtechniker (Accredited System Engineer, ASE) auch das LPIC-2-Zertifikat als Nachweis ausreichender Betriebssystem-Kenntnisse anerkennt. Die Zulassung des LPI-Zerifikats erstreckt sich auf die Akkreditierungen für Proliant-Server und die HP-Bladesysteme.
Hewlett Packard vergibt Akkreditierungen für Systemtechniker, wenn die Bewerber bestimmte Qualifikationen als Voraussetzung mitbringen und zusätzlich mehrere HP-Prüfungen bestehen. Um als Systemtechniker für Proliant- und Bladeserver in Frage zu kommen, verlangte der Hardware-Hersteller bisher als Voraussetzung zum Beispiel die Zertifizierung durch Novell oder Red Hat. LPIC-2 kommt nun dazu.
Die LPIC-2-Anerkennung ist damit zwangsläufig auch in den Voraussetzungskatalog für die HP-Qualifikation als Accredited Integration Specialist (AIS) eingegangen. Denn die AIS-Akkreditierung ist Voraussetzung, um sich als ASE zu akkreditieren. In der AIS-Akkreditierung beispielsweise für die Storage-Serie war bereits bisher die LPIC-1 anerkannt.
Hewlett Packard führt umgekehrt Linux-Schulungen durch, deren Absolventen den LPI-Prüfungen gewachsen sein sollen.




