Das chinesische Unternehmen Huawei hat für das Internet der Dinge unter anderem ein Betriebssystem namens Lite OS entworfen. Das nutzt einen Linux-Kernel und ist mit 10 KByte kleiner als ein durchschnittliches Textverarbeitungs-Dokument.
Huawei stellt seine Internet-der-Dinge-Technologie auf dem hauseigenen Huawei Network Congress 2015 vor. Die als Agile Network 3.0 Architecture bezeichnete Lösung besteht aus drei Komponenten: einem IoT-Gateway, einem Controller und dem besagten Betriebssystem. Lite OS soll, trotz seiner geringen Größe, Zeroconf, Auto Discovery und Auto Networking beherrschen. Auf dieser Grundlage lassen sich die Geräte, auf denen Lite OS läuft, nahtlos und ohne Zutun in vorhandene Netzwerke integrieren.
Huawei will das Betriebssystem für alle Entwickler öffnen, die es für ihre eigenen Zwecke anpassen können: Es lasse sich auf Hardware für Smart Homes ebenso einsetzen wie auf solcher für Kleidung, Autos oder Industrieprodukte. Ein Github-Repository und eine chinesischsprachige Projektseite exisieren bereits, der Code fehlt allerdings noch. Einen Zeitpunkt für die Veröffentlichung nennt die Ankündigung nicht.





