Ein programmierbares 32-Bit-Mikrorechnersystem mit 2-GByte-Flashspeicher und Realtime-Linux bietet die Firma Synertronixx an. Das Steckmodul mit einem Intel-Xscale-Prozessor PXA270 ist halb so groß wie eine Scheckkarte.
Die Socket-Computer-Reihe der Firma aus Hannover bietet mit der SCB9520-Serie programmierbare Computer in Form von Steckmodulen. Sie eignen sich als zusätzliche Hardware in Rechnersystemen oder zum Einsatz in Embedded-Systemen. Die Modul-Systeme laufen unter der GPL-Variante des Realtime-Betriebssystems RTLinux. Der Socket-Computer ist mit vorinstalliertem Bootloader “u-boot” und Realtime Linux 2.6.20 sofort einsatzbereit. Verfügbar sind die Geräte Anfang Oktober, der Preis soll bei rund 300 Euro liegen.
Ohne einen Lüfter zu benötigen, bietet der Socket-Computer SCB9520 eine 2-GByte-Flashdisk, bis zu 32 MByte NOR-Flash und 128 MByte SD-RAM. Der Xscale PXA270 arbeitet mit 520 MHz Taktfrequenz auf 32 Bit. An Schnittstellen bringt er ein Fast Ethernet LAN zu 10/100 MBit mit, zwei UARTs (Universal Asynchronous Receiver Transmitter), einen I2C-Anschluss und je einen USB-Host- und Device-Controller. Über weitere Einzelheiten informiert die Produktseite, die Datenblätter sind noch in Bearbeitung.
Das programmierbare Steckmodul nimmt 2 GByte Daten auf und ist 27 mm x 85 mm klein. Die Firma wird für ungefähr 990 Euro auch ein Rapid-Development-Kit anbieten. Neben dem Socket-Computer sind hier unter anderem ein WLAN-Adapter, Treibersupport für die Schnittstellen und ein Evaluierungsboard dabei. Die Firma hat außerdem eine eigene Embedded-Linux-Distribution HiPermX 2.6 zusammengestellt, die diverse Tools mitbringt und die Hardware optimal unterstützt. Einsatz findet der Socket-Computer zum Beispiel in der Fabrikautomation.




