Linpus und Ricoh treten Linux Foundation bei

Die zwei neuen Mitglieder interessieren sich für Meego respektive Openprinting.org .

Die Linux Foundation hat am 31. März und am 5. April zwei neue Silber-Mitglieder begrüßt. Das Anfang der 2000er Jahre gegründete taiwanische Unternehmen Linpus Technologies verkauft eigene, Linux-basierte Betriebssysteme (Linpus Linux Lite und Quick OS) an Notebook-Hersteller und nutzt seit rund zwei Jahren dafür auch das ursprünglich von Intel initiierte Moblin. Der Drucker-Hersteller Ricoh, den es bereits seit 1936 gibt und dessen oberster Unternehmenssitz in Tokyo liegt, will sich bei der Linux-Foundation in die Arbeitsgruppe Openprinting einbringen. Beide nutzen den Zeitpunkt, um dieses Jahr am Mitglieder-exklusiven Collaboration Summit der Linux Foundation vom 14. bis 16. April in San Francisco an ihren jeweiligen Themensessions Meego und Openprinting teilzunehmen.

Die Linux Foundation ist 2007 aus dem Zusammenschluss der Open Source Development Labs (OSDL) und der Free Standards Group (FSG) hervorgegangen und der Arbeitgeber von Linus Torvalds. Sie vergibt Platin-, Gold- und Silbermitgliedschaften, die sich neben dem Geldbeitrag in der Mitbestimmungsmacht unterscheiden. Der Mitgliederbeitrag beträgt für Platinum-Mitglieder 500.000 US-Dollar, dafür ist ihnen ein Vorstandssitz sicher. Goldene Mitglieder zahlen 100.000 US-Dollar und wählen dafür drei Vorstandsmitglieder aus ihrer Mitte. Silber-Mitglieder zahlen je nach Mitarbeiterzahl zwischen 5.000 und 20.000 US-Dollar und stellen gemeinsam ein weiteres Vorstandsmitglied. Derzeit hat die Linux Foundation sechs Platinum-Mitglieder (Fujitsu, Hitachi, IBM, Intel, NEC und Oracle), neun Gold-Mitglieder (darunter Nokia, Google, AMD, Cisco und Novell) sowie 33 Silber-Mitglieder (beispielsweise Red Hat, Dell, Adobe, VMware und Toshiba).

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