Seit Jahren veröffentlicht die Free Software Foundation Europe (FSFE) vor wichtigen Wahlen ihre Wahlprüfsteine, die die Open-Source-Pläne von Politikern und Parteien auf die Probe stellen. Jetzt mussten die Kandidaten für das OB-Amt der drittgrößten deutschen Stadt Rede und Antwort stehen.
Zusammen mit dem Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur München (FFII) habe man die OB-Kandidaten Münchens befragt, erklärt die FSFE in einer Pressemitteilung. Vor dem Hintergrund der weltweiten Bedeutung des Limux-Projektes und diverser Meldungen aus den letzten Monaten rund um Deutschlands größte Linux-Migration konnten sich SPD, CSU, Grüne, FDP, Freie Wähler, Linke, Bayernpartei, ÖDP, AfD und Piraten äußern.
Dabei sind sich alle Parteien mit Ausnahme der CSU einig: Limux ist eine “Bereicherung”, die strategisch wichtigen Aspekte wie Freiheit und Unabhängigkeit von Herstellern werden mindestens gleich wichtig bewertet wie die niedrigeren Kosten, bei allen noch ausstehenden Verbesserungen und Problemen im Detail.
Alle Details zu den Wahlprüfsteinen finden sich hier, auch die Ergebnisse früherer Befragungen von Schleswig-Holstein bis Baden-Württemberg hat die FSFE auf ihrer Webseite veröffentlicht.






