Libvirt, welche die Virtualisierungsfähigkeiten des Kernels nutzt und diverse Virtualisierungslösungen wie KVM, Xen, LXC, Open VZ oder Virtual Box unterstützt, ist in Version 1.1.1 erschienen.
Daniel Veillard spricht auf der Mailingliste von einer größeren Release, die 380 Commits enthält. Dazu gehören neben Bugfixes und Security Patches auch Updates der Lokalisierung sowie neue Features.
Zu letzteren gehören neue Events, die beim Löschen oder Entfernen von Geräten eintreten. Für Xen 4.3 wurden neue Interface-Versionen ergänzt, außerdem kennt die Libvirt nun den Public-API-Aufruf “virDomainSetMemoryStatsPeriod”.
Auch an den Linux Containers (LXC) gibt es zahlreiche Änderungen. Eine davon betrifft die Möglichkeit, offene Datei-Handles (“stdin,stdout,stderr”) an den Init-Process des Containers zu übergeben. So lassen sich Container durch eingehende Socket-Verbindungen aktivieren. Die APIs “virDomainCreateXMLWithFiles” und “virDomainCreateWithFiles” akzeptieren dafür ein Reihe solcher Handles.
Ein Tar.gz-Archiv mit der aktuellen Version der Libvirt steht auf dem FTP-Server des Projekts zum Download bereit.





