Die Bibliothek Libinput kümmert sich auf vielen Systemen um Eingabegeräte wie die Maus und das Touchpad. In der neuen Version 1.28 kann man mit drei Fingern ein Objekt über den Bildschirm ziehen. Darüber hinaus kommt sie besser mit einigen (bislang) bockigen Geräten zurecht.
Fährt man mit drei Fingern über ein Touchpad, wertet das die Libinput als Drag-and-Drop-Operation: Die Bibliothek hält automatisch die linke Maustaste gedrückt, so dass man das Objekt und den Mauszeiger mit einer Wischbewegung über den Bildschirm schieben kann. Diese Geste soll laut Entwickler Peter Hutterer für viele Anwender „präziser und einfach auszulösen“ sein, als das sonst übliche „Tap-and-Drag“.
Grafik-Tablets erkennen je nach Modell den Stiftdruck in unterschiedlich feinen Abstufungen. Wechselte man mit einem Stift zwischen zwei Tablets, brachte das die Vorversion der Libinput unter Umständen aus dem Tritt. Der Stift sendete dann schlicht falsche Informationen über den Druck. Mit der Libinput 1.28 tritt das Problem jetzt nicht mehr auf.
Da sich einige Geräte in bestimmten Situationen merkwürdig verhalten, bringen die Libinput-Entwickler ihrer Bibliothek den Umgang mit diesen Schrullen bei. Solche „Quirks“ rüstet die Version 1.28 für einige weitere Geräte nach. Konkret kooperiert die Bibliothek besser mit dem Apple Magic Trackpad v2 2024 (und dessen USB-C-Variante), Dells Haptics Touchpad, dem ThinkPad X9 15 Gen 1 Forcepad, Lenovos ThinkBook 14 G7+ IAH, der RazerBlade182024-Tastatur und dem Dell Laptops mit Goodix Touchpad.





