Die Node.js-Alternative Deno führt JavaScript-Programme losgelöst vom Browser aus. Die neue Version bietet einige kleinere Änderungen an der API. Zudem kann ein neues Tool Deno-Module als NPM-Pakete veröffentlichen.
Die Funktion „fetch()“ liest jetzt auch Dateien vom Dateisystem ein, Entwickler müssen ihr nur eine File-URL der Form „file:///etc/hosts“ übergeben. Bereits seit Deno 1.13 können Entwickler im Property „Error.cause“ den Grund für einen Fehler hinterlegen. Tritt ein entsprechender Fehler auf, schreibt Deno 1.16 den Grund automatisch mit auf die Kommandozeile. Dies entspricht gleichzeitig dem Verhalten von Node.js 17. Des Weiteren unterstützt Deno die neuen sogenannten JSX-Transforms aus dem JavaScript-Framework React 17.
Bei sicheren TLS-Verbindungen dürfen Entwickler bei Bedarf explizit ein Handshaking durchführen. Zudem stabilisiert Deno 1.16 die Schnittstelle „Deno.startTls“. Ebenfalls als stabil gelten jetzt die Per-Test-Permissions – mit ihnen können Entwickler einfacher testen, wie sich ihr Programm mit verschiedenen Rechten verhält. Auf Signale vom Betriebssystem können Deno-Programme über eine neue Signal Listener API lauschen. Sie gilt allerdings noch nicht als stabil.
Die Deno-Entwickler haben zudem die Web Streams API verbessert. Der „localStorage“ lässt sich auch ohne die Angabe des bislang notwendigen Parameters „–location“ nutzen. Abschließend arbeitet unter der Haube die JavaScript-Engine V8 9.7.
Sämtliche Änderungen stellt die offizielle Ankündigung vor.





