Kernel: Dateisystem Ext 4 beendet Entwicklerstatus

Das grafische Tool Gitk zeigt: Auch im Torvaldschen Quelltextbaum heißt das Dateisystem nun nicht mehr "ext4dev".

Theodore Ts'o hat das von ihm betreute Dateisystem Ext4 in Quelltext und Dokumentation von "ext4dev" in "ext4" umbenannt. Linus Torvalds hat die Änderung in seinen persönlichen Quelltextzweig für den kommenden Kernel 2.6.28 übernommen.

Nach der Veröffentlichung des fertigen Kernel 2.6.27 folgt derzeit wie immer ein rund zweiwöchiger Zeitraum (“merge window”), in dem der Kernel-Chef neuen Code für die kommende Version in sein persönliches Kernel-Archiv einpflegt.

Das grafische Tool Gitk zeigt: Auch im Torvaldschen Quelltextbaum heißt das Dateisystem nun nicht mehr "ext4dev".

Das grafische Tool Gitk zeigt: Auch im Torvaldschen Quelltextbaum heißt das Dateisystem nun nicht mehr “ext4dev”.

Ts’o hält das Dateisystem, Nachfolger von Ext3, für stabil genug, um auf das Etikett “Entwicklerversion” zu verzichten. Er selbst ging bereits im Sommer mutig voran und machte Ext4 zum primären Dateisystem auf seinem persönlichen Laptop.

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