Exakt 1.285.200 Euro erhält das KDE-Projekt in diesem und nächsten Jahr aus dem Sovereign Tech Fund – und somit aus deutschen Steuermitteln. Investiert werden soll das Geld in die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Kernkomponenten.
Dazu zählt das KDE-Team insbesondere die Desktop-Umgebung Plasma, die ihr als Basis dienenden Frameworks sowie die hauseigene Distribution KDE Linux.
Das Geld stammt aus dem Sovereign Tech Fund, den die Sovereign Tech Agency verwaltet. Die wiederum fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung zahlreiche Projekte, die „kritische Open-Source-Software“ entwickeln und die digitale Souveränität sicherstellen.
Damit begründet auch Fiona Krakenbürger, Technical Director bei der Sovereign Tech Agency die Finanzspritze: „Der Desktop verwaltet persönliche Daten und vermittelt nahezu jeden Dienst, von dem wir abhängen, von der Buchung des nächsten Arzttermins über die Bildung bis zur Art und Weise wie wir arbeiten. Wir investieren in KDE, weil es eine von zwei großen Desktop-Umgebungen unter Linux ist und eine Schlüsselrolle darin spielt, wie Millionen Menschen offene Technik erleben.“ Die Gelder sollen die Testinfrastruktur, die Sicherheitsarchitektur und die Kommunikations-Frameworks von KDE stärken.
2023 erhielt übrigens auch bereits GNOME eine Förderung von 1 Million Euro. Die meisten Projekte hat die Sovereign Tech Agency allerdings mit niedrigen Summen bedacht. So erhielt die Eclipse Foundation „nur“ 515.200 Euro.





